Gartenarbeiten Ende Mai – was jetzt zu tun ist

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Der Sommer kommt!

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Ende Mai. Der Garten hat den großen Aufbruch hinter sich, jetzt geht es ans Wachsen, Reifen und Pflegen. Was im März noch ein Versprechen war, ist nun sattes Grün, erste Blüte oder schon erntereif. Damit das so bleibt, stehen genau jetzt einige wichtige Gartenarbeiten Ende Mai an. Ich nehme dich mit durch meine Checkliste.

Verblühten Flieder schneiden – so bleibt der Strauch blühfreudig

ariesa66/pixabay.com
Kaum ein Strauch hat uns in den letzten Wochen so verwöhnt wie der Flieder. Wer verblühten Flieder schneiden möchte, sollte das jetzt tun,  bevor die Pflanze Kraft in die Samenbildung steckt. Schneide die verblühten Rispen direkt oberhalb der nächsten beiden Blattknospen ab. Das hält den Strauch kompakt und fördert die Blütenbildung fürs nächste Jahr. Greif also jetzt zur Schere.
 
Einen radikalen Verjüngungsschnitt verträgt Flieder übrigens auch, aber der gehört in den Herbst oder ins zeitige Frühjahr. Jetzt im späten Mai geht es wirklich nur um die verblühten Rispen.Mehr braucht es nicht, um den Strauch gesund und blühfreudig zu halten.

Pfingstrosen stützen und pflegen damit die Blütenpracht nicht zu Boden sinkt

Die dicken Knospen der Pfingstrosen biegen sich jetzt fast zu Boden. Wenn du Pfingstrosen stützen und pflegen willst, ist genau jetzt der richtige Moment. Ein Staudenring oder ein locker gebundenes Band gibt Halt, bevor die schweren Blüten aufklappen und nach einem Regen am Boden kleben. Gieße sie in dieser Phase regelmäßig, aber vermeide Staunässe.
 
Ein kleiner Tipp am Rande: Wer Ameisen auf den Knospen beobachtet – keine Sorge, die tun nichts Böses. Sie naschen nur den süßen Überzug und schaden der Pflanze nicht. Pfingstrosen stützen und pflegen bedeutet auch, sie nach der Blüte mit etwas Kompost zu versorgen. Das reicht völlig.

Erste Ernte und Nachsaat im Gemüsebeet

Radieschen, Spinat, Pflücksalat und die ersten zarten Mairübchen sind jetzt reif. Ernte sie zeitig, bevor sie holzig oder bitter werden. Wo Lücken entstehen, kannst du gleich nachsäen oder junge Pflanzen setzen. Buschbohnen zum Beispiel können jetzt direkt ins Beet. Die Erde ist warm genug, die Keimung läuft rasant.
 
Auch Kürbis und Zucchini dürfen jetzt nach draußen. Wer sie in Töpfen vorgezogen hat, pflanzt sie mit ausreichend Abstand ins Beet. Die Direktsaat ist ebenfalls noch möglich.
schauhi/pixabay.com

Kübelpflanzen abhärten nach dem Winterlager

Oleander, Engelstrompete, Zitrus – wer sie aus dem Winterlager geholt hat, gönnt ihnen jetzt ein paar Tage Halbschatten. Direkte Sonne nach den Monaten im Keller bedeutet Blattbrand. Stell sie geschützt an eine Hauswand und steigere die Sonnenstunden langsam. Ab Mitte Juni dürfen sie dann an ihren endgültigen Sommerplatz.

Mulchen und Gießen nicht vergessen

Der Boden trocknet jetzt schneller ab. Ein wichtiger Punkt auf der Liste der Gartenarbeiten Ende Mai ist deshalb: Mulche deine Beete mit Rasenschnitt, Stroh oder halbverrottetem Kompost. Das hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. 

Gieße am besten morgens oder abends, durchdringend und dafür seltender. Das regt die Wurzeln zum Wachsen in die Tiefe an.
robbrownaustralia/pixabay.com