So schaffst du Lebensraum für Insekten
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Der Mai neigt sich dem Ende zu. Viele haben im Rahmen des „No Mow May“ den Rasenmäher stehen lassen. Eine wunderbare Geste. Aber was tun, wenn der Juni kommt? Einfach wieder alles kurz rasieren? Besser nicht. Wer eine Wildblumenwiese anlegen möchte, findet jetzt den perfekten Zeitpunkt, um eine dauerhafte Insektenoase zu schaffen.
Warum eine Wildblumenwiese anlegen?
Hummelköniginnen gründen in diesen Wochen ihre Nester. Schwebfliegen, Wildbienen und Schmetterlinge suchen unermüdlich nach Nektar und Pollen. Ein akkurat gestutzter Einheitsrasen bietet ihnen nichts. Eine Wildblumenwiese hingegen, selbst auf wenigen Quadratmetern, wird zur Tankstelle und Kinderstube zugleich. Wer eine Wildblumenwiese anlegen möchte, investiert nicht nur in schöne Blüten, sondern vor allem in einen insektenfreundlichen Garten im Juni und darüber hinaus.
So legst du eine Wildblumenwiese richtig an
Nach der Aussaat solltest du das Saatgut leicht andrücken und feucht halten. Achte in den ersten Wochen darauf, dass der Boden nicht austrocknet. Später braucht die Wiese kaum noch Pflege. Ein Schnitt im Spätsommer reicht völlig.
Insektenfreundlicher Garten im Juni? Das kannst du jetzt noch tun!
Welche Blumen jetzt in die Wiese gehören
Neben den Klassikern wie Klatschmohn und Kornblume lohnen sich mehrjährige Arten besonders. Hornklee blüht gelb bis in den August, Wiesensalbei schiebt blaue Kerzen, die Schafgarbe bietet weiße Blütenteller. Auch Nachtkerze und Natternkopf finden sich oft in guten Saatmischungen. Sie alle machen deinen insektenfreundlichen Garten im Juni zu einem summenden Paradies.
